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StadtwappenRoßwein liegt im Herzen Sachsens, in einer landschaftlich sehr schönen Umgebung. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte das Muldenstädtchen um 1400 durch die Entwicklung von Handwerk und Gewerbe; vor allem Tuchmacher, Wollweber, Schuhmacher, Fleischer und Bäcker. Im Kaiser Heinrich Stollen begann der Bergbau mit der Silbergewinnung, der bis Anfang des 19. Jahrhunderts andauerte. Durch den Verein „Segen Gottes Erbstollen“ werden in der gleichnamigen Grube nach Anmeldung Führungen durchgeführt. Durch die Gründung der Deutschen Schlosserschule im Jahre 1894 wurde der Ruf dieser damals ca. 10000 Einwohner zählenden Stadt weit über die Grenzen hinaus getragen. Roßweins längste und wahrscheinlich schönste Tradition ist das Roßweiner Schul- und Heimatfest, welches 1837 erstmalig stattfand. Zu den markantesten Sehenswürdigkeiten zählen u.a. das jetzt als Heimatmuseum genutzte Abthaus mit seinem Renaissancetorbogen, die Roßweiner Marienkirche, die im klassizistischen Stil gebaut wurde, das neu rekonstruierte Stadtbad von 1897 und nicht zuletzt das Roßweiner Rathaus, das zu den schönsten in Mittelsachsen gehört. Das Wolfstal mit Freibad und das Kamelienhaus mit seiner ca. 200 Jahre alten Kamelie sowie der Zweiniger Grund bieten Erholungsmöglichkeiten für alle Wanderer und Spaziergänger.
Zur Zeit hat Roßwein etwa 7500 Einwohner, über 30 Gaststätten, das Hotel „Stadt Leipzig“, die Pension Hennig und die „Margarethenmühle“. Das ergibt etwa 100 Übernachtungsmöglichkeiten.
Am 1.1.1994 wurden die Gemeinden Gleisberg und Haßlau eingemeindet.
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